Beobachterschule mit Diplom (12 Lektionen)

Beobachter (Stern-2) mit Diplom

Beobachter sind Personen, die an neuralgischen Punkten bestimmte Beobachtungen registrieren, die für unseren Auftrag relevant sein könnten. Die Beobachter sind mit entsprechend technischen Geräten ausgerüstet.

Verdienst: CHF 26.00 pro Std.

CHF 890.00
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Schulmaterial:

(12 Lektionen Berufskunde)

Lektion 1+2 (Entstehungsgeschichte des Privatdetektivs. Auskunftswesen)

Lektion 3+4 (Wie man am schnellsten an Informationen gelangt)

Lektion 5+6 (Beobachtung und Überwachung, Observation mit Auto)

Lektion 7+8 (Auftragsgespräch + Rapport richtig schreiben)

Lektion 9+10 (Daktyloskopie + Sichtbar machen von Spuren)

Lektion 11+12 (Kryptographie Lesbarmachen von Schriftstücken)

 

Schulungsart:

Autoditaktisch (Zuhause lernen). Wir bieten einen Korrekturservice.

 

Schuldauer:

ca. 3 Monate, maximal 12 Monate.

(Der Schüler entscheidet selber wie lange er an dem Selbststudium hat)

 

Schulkosten:

CHF 890.-

 

Lieferung und Zahlung:

- Nach Bestellung erfolgt bei Eignung, eine Vorkassenrechnung

- Nach Eingang der Bezahlung erfolgt die Lieferung

 

Abschlussprüfung:

Am Ende der Beobachterschule bzw. wenn Sie das Gefühl haben, prüfungsreif zu sein, legen Sie eine schriftliche und praktische Prüfung bei uns in der Detektei Wunderli in Dübendorf ab.

 

Die Prüfung wird wahlweise zwischen Montag bis Freitag, von 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00h bis 15:00 Uhr durchgeführt.

 

Anstellungsart/Verdienst:

- Auftragsverhältnis

- Stundenlohn CHF 26.- plus Spesenvergütung (NEBENERWERB)

 

Mitglieder vom SVAPD haben 5,5% mehr Lohn

- Stundenlohn CHF 27.45

 

Aufträge:

- Adressen überprüfen

- Adressnachforschungen

- Befragungen für Beweismittelbeschaffung

- Einfache Observationstätigkeit

- Aus- und Eingänge überwachen

- Kurze Kontaktaufnahmen mit ZP, zur Ablenkung oder Animation

 

Der Ablauf im Detail ist wie folgt:

Sie melden sich für die Ausbildung Beobachter an, und senden uns zeitgleich eine Kurzbewerbung ein. Dies kann auch per E-Mail gemacht werden.

 

Wir überprüfen Ihre Adressangaben und die Kurzbewerbungsunterlagen.

Wenn für uns OK, erhalten Sie die Schulbewilligung und in der Beilage eine Vorkassenrechnung.

 

Wenn nicht OK, erhalten Sie eine freundliche Absage.

Sobald der Vorkassenbetrag einbezahlt wurde, erhalten Sie die Schulunterlagen. Die Schulunterlagen beinhalten 12 Lektionen. Die Schulunterlagen studieren Sie durch. In jeder zweiten Lektion sind Prüfungsaufgaben, die Sie lösen, uns einsenden. Wir korrigieren die Aufgaben und senden diese an Sie zurück.

 

Abschlussprüfung:

Wenn Sie die 12 Lektionen verinnerlicht haben, können Sie mit uns einen Prüfungstermin vereinbaren.

 

Prüfungsdauer und Ablauf:

Theoretische Prüfung: 10:00 - 12:00 Uhr (schriftliche Aufgaben)

Praktische Prüfung: 13:00 - 15:00 Uhr Observierung einer Zielperson. Zuhause schreiben Sie dann einen exakten Rapport, den Sie innerhalb von 7 Tagen zurücksenden müssen. Die theoretische- und die praktische Prüfung sowie der Rapport ergeben 3 separate Bewertungen.

 

Die Durchschnittsnote, die Sie erreichen müssen, ist mindestens eine Note 4.

 

Wer die Prüfung beim ersten Mal nicht besteht, kann die Prüfung bis zu 3 mal wiederholen. Die Prüfungskosten der erste Abschlussprüfung sind für Sie kostenlos. Prüfungswiederholungen sind jedoch kostenpflichtig. Pro Prüfung beträgt die Prüfungsgebühr CHF 250.– und sind im Voraus zu bezahlen.

 

Jeder Absolvent erhält nach bestandener Prüfung ein SAO-Zertifikat und den Beobachterausweis. Sie sind dann ein SAO Zertifizierter Beobachter und können in allen SAO-Zertifizierten Partnerbüros arbeiten.

 

Zeitliste:

Jeder Absolvent (ausgeschlossen die sich selbständig machen), erhalten von der Detektei Wunderli eine Zeitliste. Auf diesen Zeitlisten trägt der Beobachter mit einem Marker ein, an welchen Tagen und Stunden er für uns im Einsatz tätig sein könnte. Anhand der eingegangenen Zeitlisten wird bei einem Auftragseingang umgehend nachgeschaut, wer, wann und wo für den Auftrag aufgeboten werden kann.

 

Die Aufträge können in der ganzen Schweiz aber gelegentlich auch im Ausland stattfinden. Wenn Sie vom Disponent für einen bestimmten Auftrag in Frage kommen, ruft er Sie an und teilt Ihnen mit, wann der Auftrag beginnt, wie der Auftrag aussieht, wo die eventuelle Vorbesprechung stattfindet (Vorbesprechungszeit wird vergütet) und welche Aufgaben Sie während des Auftrages zu erfüllen haben.

 

Briefing:

Die ausgewählten Beobachter werden dann zu einem Briefing eingeladen, an dem der Auftrag im Detail besprochen wird. Wer die Zeitlisten nicht retourniert, kann für Aufträge nicht berücksichtigt werden. Weitere Zeitlisten werden in diesem Fall dann nicht mehr zugesandt. Wer einem Auftrags-Aufgebot unentschuldigt fernbleibt, zu spät kommt, Anweisungen nicht befolgt oder andersartig den Betrieb oder den Auftrag gefährdet, kann mit sofortiger Wirkung und ohne Entschädigung auf unbestimmte Zeit für Aufträge gesperrt werden.

 

Versicherung:

Versicherungen sind Sache des Auftragnehmers. Jeder Beobachter ist unser Auftragnehmer und ist für sich selbst verantwortlich.

 

Arbeitszeitregelung:

Immer dann, wenn Sie auf Ihrer Zeitliste Zeiten markiert haben, an denen Sie aber bei Anfrage doch nicht zum Einsatz kommen wollen, wandern Sie eine Stelle nach hinten. Beim nächsten Auftrag werden Sie natürlich dann auch an Zweiter Stelle für einen Auftrag angefragt.

 

Beobachter arbeiten in der Regel pro Auftrag zwischen Minimum 4 bis maximal 8 Stunden pro Tag, danach werden sie in der Regel abgelöst.

 

Reisezeitvergütung:

Die tägliche Reisezeit von über 1 Stunde bis zum Auftragsort gilt als Arbeitszeit und wird mit dem entsprechenden Stundenlohn vergütet. Die gefahrenen km mit Auto, vom Wohnort bis zum Auftragsort, werden - falls die Reisezeit mehr als eine Stunde dauert - mit CHF 1.00 vergütet. Wenn der Auftragnehmer mit den öffentlichen Verkehrsmittel länger als 1 Stunde zum Arbeitsort fahren muss, werden die Fahrkosten ersetzt. Bei der Rückreise gelten die gleichen Regelungen.

 

Lohnauszahlung:

Der Stundenlohn beträgt CHF 26.- plus Spesenvergütung. Falls Sie mit Ihrem eigenen Auto zum Einsatz kommen, werden Ihnen zusätzlich CHF 1.00 pro Km als Spesen ausbezahlt. Die Fahrspesen gelten ab Domizil zum Einsatzort und während der Einsatzdauer bis wieder zu Ihrem Domizil zurück. Die Arbeitszeit beginnt am Einsatzort und dauert bis Einsatzabbruch.

 

Beobachter im Auftragsverhältnis erhalten wenn nichts anderes vereinbart wurde, den Lohn immer Ende des laufenden Monats oder spätestens 10 Tage darauf. Voraussetzung ist, dass der Kunde mindestens 50% der Auftragskosten bezahlt hat und der Auftragnehmer den Rapport ordnungsgemäß abgeliefert hat. Wenn nicht, verzögert sich die Lohnauszahlung entsprechend. z.B. Wenn der Auftragnehmer im Büro erst am Rapport am 10. ankommt, erhält der Auftragnehmer den Lohn Ende des laufenden Monats, spätestens 10 Tage darauf. Zahlt der Kunde seine Rechnung verspätet, überträgt sich die Verzögerung auch entsprechend auf den Auftragnehmer unserer Detektei. Wenn der Kunde die Rechnung nicht bezahlt, sind die Löhne aber 100% gesichert, werden jedoch dem Auftragnehmer in entsprechend möglichen Raten ausbezahlt.

 

Aufstiegsmöglichkeit:

Aufstiegsmöglichkeiten hat grundsätzlich NUR der Privatdetektiv mit Praktikum

Stern-4.

 

Beobachter müssen also erst eine Detektivschule Stern-4 absolvieren, damit sie die gleichen Privilegien erhalten.

 

Beobachter Stern-2 und Informanten Stern-1 haben zudem die Möglichkeit eine nächsthöhere Schulung z.B. PD-Assistent/in Stern-3 zu machen. Die Schulkosten werden dabei der nächst höheren Stufe voll angerechnet.

 

Aufträge sind abwechslungsreich und könnten wie folgt aussehen:

Sie erhalten von uns z.B. Eine Adressliste, die Sie auf Aktualität überprüfen oder Sie erhalten eine Adresse, die nicht mehr gültig ist und bei der Sie herausfinden müssen, wo die betreffende Person hingezogen ist. Dazu stehen Ihnen alle Ämter zur Verfügung. Selbstverständlich übernehmen wir die Gebühren für Auskunftseinholung.


Sie werden auch Befragungen durchführen, etwa bei einem Gastwirt oder bei den Gästen, bei Nachbarn, usw. um über eine gewisse Zielperson etwas herauszufinden was für die Beweismittelbeschaffung eventuell nützlich sein könnte.